Teesortiment grüner Tee

Grüner Tee wird aus der Pflanze Camellia Sinensis gewonnen. Hauptanbaugebiete für grünen Tee sind China und Japan. Es gibt hunderte Sorten grüner Tees. Alle unterscheiden sich im Detail bei der Herstellung, dem Geschmack oder den Inhaltsstoffen, diese variieren je nach Teeanbaugebiet. Die Blätter werden im Gegensatz zum schwarzen Tee nicht fermentiert. Aus diesem Grund bleiben annähernd alle im frischen Blatt vorhandenen Wirkstoffe erhalten.

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Was ist grüner Tee?

Grüner Tee wird aus den Blättern der Teepflanze hergestellt. Bei hochertigen grünen Tees werden die Blätter stärker selektiert und eher kleineres Blattgut gepflückt. Bei der Teeherstellung von grünem Tee wird darauf geachtet, dass die Teeblätter nicht fermentieren. Dazu werden die Blätter nach der Teeernte einige Sekunden mit heißem Wasserdampf besprüht (steaming) oder kurz in Pfannen geröstet. Die gewelkten Blätter werden anschließend vorsichtig gerollt. Am Ende der Produktion des grünen Tees wird der Tee getrocknet und kleinste Teebestandteile werden ausgesiebt. Zu den absoluten Spitzentees unter den grünen Tees zählt Gyokuro. Gyokuro, zu deutsch "edler Tautropfen", ist ein japanischer Schattentee. Dieser Tee wird oft zu besonderen Anlässen serviert, um seinen Gästen eine besondere Ehre zu erweisen. Gyokuro besticht durch sein tief dunkelgrünes Blatt, seinem blumigen Duft und seinem süßlichem Geschmack.

Grüner Tee und Gesundheit

Grüner Tee ist für seine positiven gesundheitlichen Wirkungen bekannt. Besonders die Catechine werden für ihre positiven Wirkungen geschätzt, allerdings verleihen diese dem Tee auch seinen herben Geschmacksbestandteil. Die bekanntesten Vertreter unter den Catechinen sind Epicatechin (EC), Epicatechingallat (ECG), Epigallocatechin (EGC) und Epigallocatechingallat (EGCG). Catechine gelten als Radikalfänger im Körper. Nicht in jedem Grüntee ist die gleiche Menge dieser gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe. Um einen möglichst hohen Gehalt an EGCG zu erreichen, bedarf es einer speziellen Aufzucht der Teepflanzen. Sobald die Teepflanzen aufgehen werden diese vor der Ernte mit Matten abgedeckt und stehen somit im Schatten. Man spricht auch von Schattentees.  Der EGCG-Gehalt z.B. von Gyokuro liegt zw. 2,9 und 4,8%, damit ist Gyokuro einer der grünen Tees mit dem höchstem EGCG-Gehalt. Der absolute Spitzenreiter bei der EGCG Konzentration ist allerdings ein grüner Tee aus Formosa (Taiwan). ORI High EGCG Pulvertee hat einen zertifizierten Gehalt von 17% Polyphenole, davon 10% EGCG.

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